Samstag, 3. Dezember 2016

Endlich mal ein neues Titelbild!

..., denn endlich stehen wieder zwei praktisch fahrfertige Typ 3 auf dem Hof. Das Phantom wird in der kommenden Saison dafür sorgen, dass sich Pommes nicht die Hacken abrennen muss. Da jetzt beide Typ 3 eine Anhängerkupplung haben, kann nämlich auch das Phantom mal den Wohnwagen oder den wahnsinnig großen Transportanhänger ziehen.


Nun parkt also das Phantom neben Pommes...

 ... nachdem am 21. Mai ja der TL verkauft wurde und so Pommes 
der einzig funktionierende Typ 3 hier war.

Montag, 28. November 2016

Das Phantom: Kleinigkeiten...

Es ist weitergegangen: Verdrehsicherungen in vordere Bremszangen einbauen (hatte ich vergessen), vordere Stoßstange von innen entrosten und streichen (hatte ich bislang keinen Bock zu), bessere Stoßstanghörnchen vorn anbauen (letztens günstig geschossen), Spurstangenköpfe lackieren (hatte ich vergessen), Tachowelle anschließen (die baumelte da noch rum), Radio einbauen (musste sein, auch wenn es ein Stilbruch ist). Ganz guter Klang mit dem Subwoofer unter der Rückbank. Und das Handy koppeln geht auch zum telefonieren und Musik über Spotify hören



Und so langsam bekommt auch der Schlüssel wieder seinen Sinn. Endlich wieder was zum Abschließen da ;-)

Nun isset nur noch: Bremse befüllen, einstellen, Vorderachse einstellen, Scheinwerfer einstellen, Öl in den Luftfilter, Gaszug wahrscheinlich noch mal wechseln, Motor wg. Justierung des Kupplungsautomaten wahrscheinlich noch mal raus, TÜV, H-Abnahme.

Das wird dann mutmaßlich alles zwischen Weihnachten und Neujahr geschehen. Also: Bis auf TÜV und H-Abnahme, das vermutlich erst in 2017. Aber ist ja jetzt eh Winter. Ich habe da keine Eile.

Am Sonntag war ich schon am nächsten Projekt zu Gange: Ingo / DSR an seiner Limo helfen, die Kupferwürmer vertreiben. Lustige Fehler wie etwa eine in der Helligkeit regelbare dauerhaft leuchtende Standlichtkontrolllampe und ansonsten praktisch kein geregeltes elektrisches Leben in der Kiste. Nur lauter Lichter, die entweder zusammen leuchteten, wo sie es nicht durften – oder komplette Dunkelheit. Aber nach drei Stunden war alles geritzt. Inklusive Warnlichtschalter auseinandernehmen und reparieren. Nur noch das schadhafte Elektroteil des Zündschlosses wechseln. Da ist n Wackelkontakt drin.

So, hier dürfte es die kommenden Wochen eher ruhiger werden. Ist ja nix mehr zu tun. Pommes wird noch winterfest gemacht – das war's dann. Könnte jetzt eigentlich Sommer werden...

Ach so, Jens: Wagenheber ist angekommen. Hatte ich das glänzende Teil eigentlich schon bezahlt???

Dienstag, 22. November 2016

Das Phantom: Von Hupen und Lichthupen

Geschafft. Kupferwurm erlegt. Hupe hupt nur noch, wenn ich das will. Von Klemme 30 auf 15 umgelegt. Nun kann ich den Schlüssel abziehen. Wenn der Bolzen vom Lenkradschloss an die Lenkstange schlägt, bleibt es ruhig. Und dank des neueren Relais mit Zusatzkontakt (Klemme 30) habe ich nun auch ne Lichthupe. Yeah!



Sonntag, 20. November 2016

Das Phantom: Die Wiedergeburt

Autoelektrik. Ich werde das nie gern machen. Aber muss ja sein. Es hat etwa acht Stunden gedauert, um alles zu verkabeln. Der Kabelbaum von den Amis basiert auf einem frühen Modell ohne Warnblinkanlage. Also musste ich wieder mal eine geschickte Kombination von Schaltplänen verschiedener Baujahre finden. Was auch klappte. Bis auf ein paar Kleinigkeiten:

1. Die obligatorische sofortige Dauerhupe beim Anklemmen der Batterie (Hallo wach!)
2. Blinker hinten rechts ohne Funtkion
3. Abblendlicht und Fernlicht rechts ohne Funktion
4. Blinken auch ohne Zündung und parallel zu den Seitenleuchten
5. keine Lichthupe

Lösung zu 1: Hupe umpolen
zu 2: Birnchen wechseln
zu 3: Stecker draufsteken (OH, Mann!!!!)
zu 4: Kabel vom Bremslicht hatte sich am Sicherungskasten gelöst und tolle Brücken gebaut
zu 5: anderes Relais mit Klemme 30 verbauen (kommt noch...)

Und dann kann ich noch Hupen, wenn die Zündung aus ist. Also Hupe von 30 auf 15 umstecken. Dann müsste eigentlich alles gehen. Selbst Nebelschlussleuchte, die Regelung der Helligkeit an den Armaturen, Seitenleuchten und die Rückfahrscheinwerfer funktionierten auf Anhieb. Nur der Schalter am Getriebe musste sich erst etwas eingrooven.

Der Anlasser dreht, der Motor baut Öldruck auf. Kann also mal dran denken, einen Liter Sprit reinzukippen. ;-)

Nun noch Bremse befüllen, Fahrwerkseinstellungen machen, das linke Stoßstangenhörnchen gegen ein besseres tauschen, das heute kam, neue Spritzwasserdüse beschaffen – meine habe ich heute zerstört, Radio anschließen, gucken ob auch mit Anhänger dran alles funktioniert.....

So Zeugs halt. Aber eines ist klar: Das Phantom ist pünktlich zu seinem 49. Geburtstag so lebendig wie seit 22 Jahren nicht mehr.













Donnerstag, 17. November 2016

Das Phantom: Wieso eigentlich warten? Starten!

Gestern abend habe ich n Rappel gekriegt: Ich war so gegen halb acht von der Arbeit zuhause. Naja. Und dann bin ich doch noch in die Garage: Sound-Kabel von hinten nach vorn legen, letzte Teppichstücke verkleben, große Bodenteppiche rein, Gene-Berg-Shifter rein, Stulpe für Handbremshebel drauf, Vordersitze rein, Lenkrad probestecken. 

Die wirklich tollen Dinge sind dan sowas: Beifahrersitz lässt sich urplötzlich nicht mehr entriegeln. Warum jetzt auf einmal der Fanghaken verbogen war, weiß ich nicht. Gerade gebogen, weiter. Fahrersitz lässt sich nicht reinschieben. Warum? Hängt hartnäckig am Teppich. So Dinge halt. Aber egal. Am Ende hat es dann doch hingehauen.

Gegen 23 Uhr 30 habe ich zum ersten Mal in meinem Auto gesessen. Tolles Gefühl! Heute habe ich dann die passenden Schaltpläne ausgedruckt. Samstag gehts den Kabeln an den Kragen!







Montag, 14. November 2016

Das Phantom: Warten...

... auf das kommende Wochenende. Am 20.11.2016 ist Geburtstag. Dann wird das Phantom 49 Jahre alt. Vielleicht kann es dann die ersten Lebensäußerungen als ganzes Fahrzeug seit über 20 Jahren von sich geben. Es wäre an der Zeit.




Sonntag, 13. November 2016

Das Phantom: Heute geschlossen! ;-)

Schon als ich die Repro-Dichtungen um die Scheiben gewürgt und die Chromrahmen reingefummelt habe, war mir klar: Das Reinziehen wird nicht einfach! Aber was tun, wenn man keine Originalware zur Hand hat? Glücklicherweise hatte ich heute einen treuen Helfer dabei: Doc Schrott!!!!!!
Naja, also sollte es wohl klappen. Irgendwie. Die hintere Scheibe ging nur mit großer Mühe rein, sitzt oben in Richtung der Ecken immer noch nicht hundertprozentig. Aber der Doc rät zur Geduld: Wenn das einmal richtig warm wird, setzt sich die Dichtung noch. Ich sehe da auch Chancen. Naja und von außen sitzt die Dichtung ja auch optimal.
Vorn war es noch schwieriger. Hier passte der Chromrahmen nicht sehr gut in die Nut. Es schien so, als sei der Rahmen zu kurz. Das Verbindungsstück oben deckte nicht beide Rahmenenden ab. Sehr seltsam. Aber mit viel Klopfen und Geduld bekamen wir die Scheiben hinein. Doch etwa ein Viertel des Rahmens drückte sich bei der Aktion raus. Und das bei eingebauter Scheibe wieder reinbekommen...... Na herzlichen Glückwunsch! Aber ich habe es geschafft. Ohne Kratzer im Lack. Und jetzt passte es auch mit dem Verbindungsstück. Resultat: Der Phantom ist wieder ganz geschlossen. Es kann eingeheizt werden! Denn Wärme brauche ich, wenn ich den alten Typ 3 verkabeln will. Sonst friere ich mir was ab.
Dann noch eben mein letztes Paar original verpackte silberne Wischerarme anbauen und den Teppich rechts und links sowie an den Fersenbretter ankleben.
Die letzte Woche über habe ich noch Kleinigkeiten an der Verkabelung erledigt, sodass es nun wirklich nur noch der Kabelsalat unterm Armaturenbrett ist. Eine neue Bosch-Batterie für den Wagen habe ich schon gekauft. Nächstes Wochenende nehme ich das in Angriff. Wünscht mir Glück, dass es reibungslos klappt...



Sonntag, 6. November 2016

Das Phantom: Höllisch

Wie geplant ging es an diesem Wochenende weiter mit dem Innenraum. Säulenverkleidungen zuschneiden. Immer schön paarweise, damit die Rundungen oben exakt werden. VW hat das damals nie ganz gerade geschnitten, sondern immer mit nem kleinen Schwung. Habe ich so zumindest bei einigen Autos gesehen und dementsprechend nachempfunden:
Und auch die Hutablage konnte endlich rein mit den geilen 70er Jahre Porno-Aufbauboxen. Darin: Moderne Zweiwege-Systeme, die von einem Subwoofer unter der Rückbank unterstützt werden. System ist getestet und dürfte einigermaßen klingen.
 Die hinteren Aufstellfenster sind auch drin. Immer ein wenig Fummelei, aber geht.
Das Lenkrad bleibt nicht drin! Keine Sorge! Aber ansonsten ist das Armaturenbrett schon einigermaßen vollständig, Kabelbaum liegt. Tachowelle auch mal endlich reingemacht.
Und ja: Ich wollte schwarze Schlaufen haben! Sind aus nem Polo 1. Der blaue Teppich wirkt im Blitzlicht schon sehr blau. Alles in allem ne blaue Lagune. Die Sitzbank ist mit TMI-Kunstleder bezogen. Fragt nicht, was das seinerzeit für eine Scheißarbeit war!
 
Aschenbecher über Jens Kraft neu blau verzinken lassen. Schon geil!
Handschuhfach drin. So richtig schön saubere kriegt man nicht mehr. Das hier war das beste, was ich finden konnte.
Alles funktionierte traumhaft. Innenleuchte rein, Bisschen viel Polsterung unter der Säulenverkleidung, aber mit dem leichten "Loch" da unten kann ich leben. Die Kederbänder für Fenster und Türeinstiege hatte ich so gut es ging gereinigt. Alles gut..........bis, ja bis.....
.... ich den Innenspiegel einbauen wollte. Das war so mittendrin. Ich setze es hier in der Bildabfolge mal ans Ende. Ich wollte eigentlich nur mit dem Cuttermesser das Loch für den Innenspiegel in den Himmel einschneiden. Dabei saß ich in der Hocke, bekam nach hinten Übergewicht (dabei is der Bauch doch vorn...) und bekam das Messer nicht rechtzeitig weg. Ratsch! Mittig eingeschlitzt bis fast zum ersten Spannbügel. Es gibt kein Foto vom Riss. Ich war viel zu perplex. Was also tun? Nadel und Faden holen, zusammenziehen, Stück Himmelverschnitt zuschneiden, drüberkleben. Ich hätte kotzen können, aber nun. Hilft ja nix. Nochmal alles neu? Da fehlt mir gerade ein wenig die Motivation für. Vielleicht später mal.
 So schlimm fällt es nicht auf. Aber es ist ärgerlich.
Kommendes Wochenende soll die Elektrik drankommen. Mal sehen, wie das so läuft...

Dienstag, 1. November 2016

Das Phantom: Himmlisch!

Hallowheelz habe ich verpasst. Und das ärgert mich schon. Aber Arbeit ist Arbeit. Dafür hatte ich heute aber auch n klaren Kopp und war schon früh munter. Nebel über den Feldern:
Derweil wurde die Garage aufgeheizt. Heute soll der Himmel werden. Und Jörg hatte sich für etwa 11 Uhr als Hilfe angesagt. Bis dahin hatte ich die Stangen im Himmel, alles ausgemessen und den Himmel lose eingehängt. Ausgehend von der Stange hinter der Innenleuchte (etwa 3 cm dahinter) habe ich den Himmel zunächst hinten in die Rundung des Daches hinein und dann nach vorn Stange für Stange eingehängt. Immer drauf achten, dass die Stange exakt mit der Naht verläuft und vollflächig und fest am Dach (also an der Dämmung darunter) anliegt.
Klammern zum Fixieren? Ne. Lieber einen alten Einstiegskeder zerschneiden und zur Klemmung nutzen. Wesentlich fester!
 Hier heizen 2000 Watt den Innenraum auf (Der Himmel war handwarm). Dann den Himmel vorn auf dem geraden Stück von der Mitte ausgehend angeklebt, dann nach hinten gespannt (auch auf dem geraden Stück). Dann linke Seite in drei Etappen, dann rechte Seite. Immer zuerst an den Nähten spannen und dann die Zwischenräume nachspannen. Von der B-Säule zu A- und dann zu C-Säule. Das geht eigentlich ganz gut. Ein Fachmann wird's noch viel besser machen.
Das Ergebnis: Großes Lob an Oppermann! Dieser Himmel passt perfekt! Dass dennoch ganz leichte Falten vorn links drin sind, ist eher der Tatsache geschuldet, dass ich das noch nie und Jörg einmal vor 20 Jahren gemacht hat.
 Aber insgesamt geht es:
 Eigentlich sogar ganz gut...
 Im Großen und Ganzen...
Nun muss der Kleber gut durchtrocknen. Dann die Säulenverkleidungen zuschneiden und einkleben. Die Dichtungen und Chromkeder sind auch schon um die Scheiben gefummelt. Die können dann rein. Ich denke, nächstes Wochenende komme ich wieder ein gutes Stück weiter. Es wird langsam wieder ein Auto...

Montag, 31. Oktober 2016

Das Phantom: Schon nicht übel...

Fundzustand am 10.02.2015 versus 30.10.2016. Bald ist er auf der Straße! Sicherlich nicht perfekt. Aber immerhin wieder einer mehr auf der Welt, nachdem er am 24.02.1995 von ihr verschwand. Erst landete der 67er unter einen Baum auf einem Hinterhof, dann im letzten Winkel einer Halle – es folgte eine kurze Phase der Hoffnung, als er geschweißt und dann doch wieder eingelagert wurde.... und zu allem Unglück noch alle Einbauteile verlor.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Das Phantom: Allerheilige Ruhe



Derzeit ist sehr viel auf der Arbeit zu tun. Ich komme kaum zum Schrauben. Aber: Die Türen sind komplett fertig. Endlich. Viele Kleinigkeiten wie Dämmung sind gemacht. Der Himmel ist auch da und kommt an Allerheiligen rein. Wichtig: Das Phantom hat eine Zulassung ;-). Und: Das Phantom wird die Albert-Spiegel bekommen, die ich mal von Thomas Papke gekauft habe. Ich denke, das dieser Wagen der geeignete Platz für sie sind. Naja und dann sind da noch die Lufteinlässe. Original VW-Zubehör von damals. Die werden hier wohl auch eine neue Heimat finden. Im November geht es weiter. Säulenverleidungen, Scheiben, Verkabelung unterm Armaturenbrett, Teppich, Sitze. Fertig. Stay tuned!

Donnerstag, 29. September 2016

Das Phantom: Zerstörung!

Ich halte ja den alten Werkzeugkasten von Opa in Ehren. Er begleitet mich nun schon seit ich Auto fahre in allen Autos. Erst kürzlich auf dem Weg nach Spa hat er sich wieder bewährt, als sich in ihm alle Dinge zur Improvisation am Straßenrand fanden. Umso schlimmer ist es, wenn Werkzeug aus dem Kasten durch Gebrauch irgendwann kaputt geht. So wie letzten Samstag der Hebelvornschneider. Opa hat meine ich immer Kraftzange dazu gesagt. Ich war baff, dass so ein stabiles Teil überhaupt kaputt gehen kann. Naja, und dann habe ich gesucht. Viele bekannte Marken bieten sowas in verschiedenen Größen an. Aber das war ja nicht "meine" Kraftzange. Und dann das: In den Tiefen eines bekannten Auktionshauses habe ich sie gefunden. Wieder von Holep, wieder 215 mm lang, allerdings etwas einfacher in der Ausführung, nicht mehr so schön wie in den 60er Jahren gearbeitet. Aber irgendwie fast wie Opas altes Werkzeug. Nu ist der Kasten wieder komplett. Kann also weitergehen ;-)