Sonntag, 25. September 2016

Das Phantom: Für die Tonne!

Manchmal klappt es nicht auf Anhieb. Zum Beispiel Dämmmatte anfertigen. Ich hatte mich für Kork, Kunstleder und Sprühkleber entschieden, doch der Zuschnitt des Kunstleders war nicht soooo gut, und der Sprühkleber hielt am Kork mal genau gar nicht. Also zweiter Anlauf: Fester Filz aus dem Oldtimerbedarf, Kunstleder und Hardcore UHU Kraft, der Hitze abkann. Nun ist alles gut. Naja. Könnte auch wieder schöner sein. Aber geht.
Außerdem im Angebot: Eine Türdichtung (links), die einfach zu stramm ist. Also Dichtung zerschnitten und Stück für Stück eingebaut, um zu sehen, wo es hakt. Es hackte zur A-Säule hin. Na super! Also von der Dichtung vorsichtig mit dem Cuttermesser ne Scheibe runtergeschnitten. Nun geht es.
Dann noch: Gegenbleche für die Stoßstangenaufnahmen vorn anfertigen. Ich wollte ja "durchschrauben" können. Also aus 2 mm-Material die Bleche gemacht, lackiert, eingeklebt und verschraubt. Hält bombig!
Weiterer Kleinscheiß: Fliegende Sicherung für Rückfahrscheinwerfer einbauen, Schaltstangendeckel noch mal neu verschrauben, Mittelaussströmer unter Windschutzscheibe einbauen (Danke an Jürgen) und Türfangband rechts motieren (Danke an Mario).

Himmel? Weiterhin Fehlanzeige. Aber ich kann ja noch die Türen komplettieren, die Verdrahtung unter dem Armaturenbrett machen und noch die Spurstangenköpfe lackieren.








Dienstag, 20. September 2016

Das Phantom: Ausgebremst

Der Himmel fehlt. Oppermann hat versprochen, fix zu liefern. Aber gut Ding will Weile haben. Ich mache Kleinigkeiten: Türeinstellung verbessern, Dämmung im Kofferraum noch mal besser verkleben, defekte Einstellschraube Scheinwerfer ersetzen. Eine Stoßstange muss von innen noch gestrichen werden. Sowas halt. Aber das bringt einen nicht recht weiter. Naja und den Teilekeller habe ich aufgeräumt. Das wurde RICHTIG Zeit. Man kam nirgends mehr ran. Dabei habe ich gleich die Langschnauzer-Teile aussortiert, die noch da waren. Bis auf Kleinigkeiten ist alles verkauft. Und am Samstag geht noch der gebunkerte rostfreie Vorderwagen weg. Tja und da der Teilekeller wieder Kapazitäten hat, können die restlichen Phantom-Teile vom Partykeller dorthin umziehen. Denn dann kann ich endlich den schönsten Raum im ganzen Haus wieder herrichten. Total verstaubt. So geht das nicht!

Naja. Das Phantom wird schon noch fertig. Irgendwann...

Donnerstag, 15. September 2016

Das Phantom: Motor und Getriebe drin

Erstmal Danke! Danke an Ulrike und Gerd Weiser, die mir ein Expresspaket mit Ausrücklager und HD-Getriebeöl zukommen ließen. Ohne das wäre es  nicht weitergegangen. Und Danke an Jörg K. für die große Hilfe an jenem heißen Samstag. Am frühen Nachmittag haben wir uns getroffen, ich noch etwas angeschlagen vom Vorabend, mein offiziell letzter Urlaubstag, den ich mit einem guten Freund gefeiert hatte.
Nun also Motor und Getriebe einbauen. Also Kupplung montiert, Getriebe befüllt. Und na toll! Suppt das Öl schon an einem Antriebswellenflansch raus. Dichtkappe im Arsch. Zum Glück hatte ich noch das defekte Getriebe von Pommes liegen. Da eben eine Kappe runtergeklaut, weitermachen. Getriebe und Motor verblockt, auf zwei Möbelrollbretter und ab unter den hochgebockten Wagen. Wagen runter, Getriebe hoch, einfädeln. Sitzt. Motor hinten hoch in die Halter. Sitzt. Verkabeln, Seile anschließen, Heizung anschließen, Faltenbalge dran, Schellen drum, Antriebswellen rein (mit geliehener Vielzahnnuss von GWD), Schalthebel rein. Durchschalten auf Anhieb top. Es war so einfach wie es klingt. Hat aber dennoch ganz schön gedauert. Von etwa 14 Uhr 30 bis 19 Uhr 30.

Der Vintage Speed-Auspuff sitzt ganz schön knapp. Auch deswegen, weil die Motorlager praktisch neu sind und die Gummis noch entsprechend hoch. Das setzt sich aber alles noch ein wenig. Erst mal bin ich voll zufrieden.

Nun geht es erstmal wieder langsamer voran. Die Arbeit hat wieder begonnen und die Clubzeitung für die VW Typ 3 Liebhaber e.V. macht sich ja auch nicht von allein. ;-) Aber ich denke, immer an den Wochenenden geht es weiter. Der nächste Schritt ist der Himmel, dann die Verkabelung des Armaturenbrettes, dann die Verglasung, dann die Innenausstattung. Dann noch einmal alles prüfen, dann fertig. Ende in Sicht. Nummernschilder sind schon reserviert! ;-)












Dienstag, 13. September 2016

Das Phantom: Mit der Tür ins Haus...

Die Türeinbauten sind drin! Die Dichtungen verklebt. Sowohl an den Türen als eben auch an den Kofferräumen. Uff! Also Türen zusammenbauen ist immer wieder ein herrliches Puzzle. Bloß keinen Kratzer in den Lack machen!!!! Und es ist gelungen. Rechts sogar mit einem NOS-Alu-Fensterrahmen. Das schöne am Rande waren die Türschlösser. Eigentlich sollte das Phantom die Schließzylinder aus Pommes bekommen, Pommes dafür neue, auf seinen Zündschlüssel umgebaute. Doch derjenige, der mir die Schließzylinder umgebaut hat, konnte das wohl doch nicht so gut. Da stand noch einiges über. Also behielt Pommes erstmal seine alten Schließzylinder. Was nun? Das Phantom brauchte ja auch welche. Die einzig Greifbaren waren die aus dem Pärchen Schlachttüren, aus denen alle Einbauten stammten. Zwei gleiche Zylinder. Ausgebaut, Zündschlüssel vom Phantom rein. ALLE bis auf ein Plättchen passten!!!! Nur ein Plättchen musste ich was abfeilen und schon war alles gut. So viel Glück gibts doch gar nicht!
Ging aber noch weiter. Mit den neuen Dichtungen sitzen die Türen jetzt viel besser. Die Türspalten sind jetzt echt okay. Nicht atemberaubend gut, aber geht.
Und jetzt noch was aus der Abteilung "Kuriositäten am Rande". Die Türen im Phantom sind von 1973. Also letztes Modelljahr. Nur das letzte Modelljahr hat geschraubte Innentürgriffe und deshalb nicht die eingeschweißten Haken in den Türinnenblechen für die Innengriffe. Na super! Nun haben meine Türen eben selbst gebogene Haken, die geschraubt sind. Daran erkenne ich den Wagen nun jederzeit wieder ;-)





 Kofferräume: Fertig bis hin zu Aufklebern und original Bordwerkzeug.




Sonntag, 11. September 2016

Das Phantom: Gesicht zeigen!

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder Scheinwerfer und Stoßstangen, Rückleuchten und Katzenaugen. Das Phantom wird immer kompletter. Doch es fehlt noch so viel: Motor und Getriebe müssen noch rein, die gesamte Innenausstattung fehlt noch. Schön ist, dass Stoßstangen, Scheinwerfer und sogar die Anhängerkupplung wunderbar gepasst haben. Auf Anhieb! Nur die Blinkerdichtungen sind echt schwierig in der Montage gewesen.






Freitag, 9. September 2016

Das Phantom: Keder kann ja jeder!

Zierkeder. Klingt niedlich. Neuer Satz Repro-Keder. Klingt einfach. Doch was TMI da als "Kit" verkauft, ist ein "Bausatz", kein "Satz Keder". Nicht vier Keder zum dranflanschen, sondern acht Keder Stücke aus Meterware in T- und L-Form sowie zwei Käfer-Keder aus eher gummiartigem Material mit Rundprofil. Ein Käferkeder reicht für je eine Typ 3-Seite längs der vorderen und hinteren Haube (neben dem Dichtungsgummi.) Es muss alles komplett zugeschnitten werden. Also Einschnitte für Radien und für Schrauben. Hatte ich mir ein wenig anders vorgestellt. Also ab in den Teilekeller. Und siehe da: Ich habe in der Kederkiste vier NOS-Keder schwarz für Kurzschnauzer-Limousine. Fragt mich nicht warum. Aber leider zwei Mal vorn links und zwei Mal hinten rechts. Also habe ich zwei der Keder durchtrennt, das verwendbare (spiegelgleiche) Material verwendet und die spiegelverkehrten Strecken (Windlauf vorn und unter dem Seitenfenster hinten) mit TMI-Material ergänzt. Klingt nach Fummelkram, aber im Grunde ging es. Man hätte auch den gesamten TMI-Satz verwenden können, doch eines haben die US-Boy nicht bedacht: Hinten unter der Haube ist das T-Profil wesentlich breiter. Solche Stücke beinhaltet das "Kit" nicht. Aber der Keller ist groß und tief und hält Überraschungen bereit ;-)










 Und der vordere Kofferraum ist nun auch schon wohnlicher.

Mittwoch, 7. September 2016

Das Phantom: Anprobe

Alle Kotflügel dran. Aber noch nicht überall gut. Vor allem die Passung der Türe rechts zum vorderen Kotflügel ist suboptimal. Da muss ich noch mal ran, bevor die Keder kommen. Aber hundertprozentig wird das nicht. Das ist halt das Problem, wenn man Blechteile aus unterschiedlichsten Quellen kombiniert...

Aber wird schon. Übermorgen, High Noon geht's weiter hier.